
Kündigungen lassen sich nicht immer vermeiden. Für den Arbeitgeber werden sie leicht zum Stolperstein. Deshalb ist es wichtig, die Arbeitsrechts-Basics an eine Kündigung zu kennen.

Kündigungen lassen sich nicht immer vermeiden. Für den Arbeitgeber werden sie leicht zum Stolperstein. Deshalb ist es wichtig, die Arbeitsrechts-Basics an eine Kündigung zu kennen.

Für bestimmte Selbstständige gilt die gesetzliche Rentenversicherungspflicht, nicht anders als für Arbeitnehmer. Rentenversicherungsbeiträge abführen müssen zum Beispiel selbstständige Handwerker, Dozenten und Hebammen, zudem alle KSK-Versicherten sowie Selbstständige mit nur einem Auftraggeber.

Für privat krankenversicherte Selbstständige, denen die Beiträge ihres regulären Tarifs zu teuer werden, gibt es Sozialtarife, die alle Versicherer anbieten müssen: den Basistarif, den Standardtarif und den Notlagentarif.

Wer selbstständige Einnahmen als Journalist, Schriftsteller, Künstler oder mit nebenberuflichen Lehr- und Prüftätigkeiten erzielt, kann seine Betriebsausgaben pauschal ansetzen. Die gleiche Möglichkeit besteht auch für Tagesmütter. Diese Pauschalsätze wurden für das Jahr 2023 inflationsbedingt deutlich erhöht.

Seit Jahresbeginn 2023 gelten für Online-Marktplätze strikte steuerliche Meldepflichten. Das Plattformen-Steuertransparenzgesetz verpflichtet sie dazu, Verkäufer und Anbieter ab bestimmten Grenzen an die Finanzverwaltung zu melden. Betroffen sind keineswegs nur die bekannten Online-Handelsplätze. Auch einzelne Firmen-Websites können unter die Regelung fallen, wenn dort Zusatzleistungen anderer Unternehmen vermittelt werden.

Selbstständige können sich gegen die Kosten möglicher Streitigkeiten im Rahmen ihres Berufs versichern. Eine private Rechtsschutzversicherung reicht dafür nicht aus. Sie sollten vor einer Unterschrift jedoch genau prüfen, ob Sie eine Gewerbe-Rechtsschutzversicherung überhaupt benötigen, und welche Deckung sinnvoll ist.

Sie waren bisher Arbeitnehmer und wollen sich nun in der gleichen Branche selbstständig machen? Dann sollten Sie prüfen, ob Ihr Arbeitsvertrag ein „nachvertragliches Wettbewerbsverbot“ enthält. Es untersagt Ihnen für bis zu zwei Jahren, Ihrem bisherigen Arbeitgeber Konkurrenz zu machen. Solche Verbote sind jedoch nur begrenzt möglich. Zudem haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung. Und: Viele dieser Klauseln sind unwirksam, eine Prüfung lohnt sich.

Bei einem Verkehrsunfall haftet der Unfallgegner für die Schäden, soweit er Schuld hat: seine Versicherung muss dafür bezahlen. Das gilt auch für Folgekosten wie den Nutzungsausfall oder entgangenen Gewinn. Allerdings muss dafür klar sein, in welcher Höhe diese Entschädigung anfällt. Bei einem Geschäftswagen sind die Kosten, auf denen das Unternehmen oder der Selbstständige sitzen bleibt, grundsätzlich Betriebsausgaben.

Bis einschließlich 2022 konnten Selbstständige diverser Berufe sowie Unternehmen verschiedener Branchen sich das Sichten von Belegen und Rechnungen für die Umsatzsteuer sparen: sie konnten bei der Umsatzsteuererklärung oder der Umsatzsteuer-Voranmeldung branchentypische Durchschnittssätze zur Vorsteuer-Erstattung nutzen. Damit ist es seit Jahresbeginn 2023 vorbei.

Arbeitnehmer erhalten auch dann Lohn, wenn sie krank sind und nicht arbeiten können, und zwar für bis zu sechs Wochen. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings gibt es diverse Sonderfälle und Ausnahmen, die besonders aus Arbeitgeber-Sicht relevant sind. Deshalb ist es wichtig, die gesetzlichen Regelungen genau zu kennen und sich über die wichtigste Vorgehensweise bei der Entgeltfortzahlung zu informieren.

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