Wird die Betriebsstätte von Selbstständigen nach den gleichen Kriterien bestimmt wie die erste Arbeitsstätte von Arbeitnehmern? Die Finanzämter gehen davon aus. Ein Finanzgericht hat es vor kurzem verneint. Es geht dabei um mehr als abstrakte Begriffe. Hat ein Selbstständiger beim Kunden seine Betriebsstätte, gilt für die Fahrt dorthin nur die Entfernungspauschale. Ohne Betriebsstätte wird sie zur Auswärtstätigkeit mit deutlich höheren Abzugsmöglichkeiten. Wissen Sie, wo Ihre Betriebsstätte liegt?
orgaMAX Redaktionsteam
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Dauerhaft beim Kunden tätig: Betriebsstätte oder nicht?
Mindestlohn-Basics für Arbeitgeber
Mindestlohn klingt einfach: Fast alle Arbeitnehmer müssen einen bestimmten Brutto-Stundenlohn erhalten. In der Praxis führt diese scheinbar simple Vorgabe allerdings zu einigen Herausforderungen, die sich aus den Mindestlohn-Basics ergeben. So muss nicht nur der gesetzlich festgelegte Betrag gezahlt werden, sondern auch in der richtigen Frist. Zudem dürfen bestimmte Lohnbestandteile nicht auf den Mindestlohn angerechnet werden, und auch die vollständige Erfassung der Arbeitszeiten spielt eine entscheidende Rolle. Andernfalls drohen empfindliche Bußgelder.
Eine durchdachte Ordnerstruktur steigert die Effizienz im Unternehmen. Sie hilft Ihnen, Dokumente schnell zu finden, Projekte übersichtlich zu organisieren und Doppelablagen zu vermeiden. Das spart Zeit und steigert die Produktivität. Mit der richtigen Strategie bleiben Ordnung und Übersicht dauerhaft erhalten. Hier kommt das 7-Ordner-System ins Spiel. Doch wie funktioniert das?
Ab Juli 2025: Meldepflicht für elektronische Kassen
Unternehmen und Selbstständige, die ein elektronisches Kassensystem betreiben, müssen dem Finanzamt dazu bald Mitteilung machen. Die Meldepflicht betrifft auch Änderungen an oder die Außerbetriebnahme von Kassen, die Meldungen erfolgen digital. Wer Kassensoftware und Kassenbundles von orgaMAX nutzt, verfügt über eine bequeme Übermittlungsmöglichkeit. Lesen Sie in kompakter Form, was mit der Kassen-Meldepflicht auf Sie zukommt.
In 5 Schritten zum papierlosen Büro
Ein papierloses Büro ist mehr als nur eine Zukunftsvision. Es bringt klare Vorteile: weniger Papier, mehr Effizienz, nachhaltigeres Arbeiten. Mit der kommenden E-Rechnungspflicht und weiteren Digitalisierungsanforderungen wird papierloses Arbeiten nicht nur empfehlenswert, sondern zunehmend verpflichtend. Unternehmen, die sich frühzeitig darauf einstellen, sichern sich nicht nur die Einhaltung von Vorschriften, sondern machen sich auch fit für die Zukunft. Aber wie gelingt der Umstieg?
Der Mitarbeiter hat einen Hang zu Alkohol oder einem anderen Suchtmittel? Dann hat auch der Arbeitgeber ein Problem. Seine Fürsorgepflicht gilt gegenüber dem Betroffenen ebenso wie den Kollegen. Er muss die Interessen des Unternehmens wahren und die Vorgaben des Arbeitsrechts einhalten. Was also tun?
Am 19. Juli 2024 kam es in vielen Unternehmen zu stundenlangen Ausfällen: Bildschirme blieben blau, Systeme fielen aus, und der Betrieb stand still. Ursache war ein fehlerhaftes Software-Update von CrowdStrike, das weltweit IT-Störungen verursachte und die Verwundbarkeit digitaler Infrastrukturen deutlich machte. Nach dieser massiven Störung stellt sich eine zentrale Frage: Wie können Unternehmen sich besser schützen und gleichzeitig ihre Abläufe effizienter gestalten? Ein cloudbasiertes Dokumentenmanagementsystem (DMS) kann hierbei eine entscheidende Rolle spielen.
Arbeitgeber dürfen grundsätzlich „Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung“ bestimmen. Im Regelfall müssen Arbeitnehmer den entsprechenden Anweisungen von Chefs oder Vorgesetzen Folge leisten. Dieses gesetzlich garantierte Recht hat allerdings seine Grenzen.
Datenschutzverstöße können teuer werden. Das liegt nicht nur an den hohen Bußgeldern. Ein weiteres Risiko sind Schadenersatzansprüche. Die entstehen zum Beispiel, wenn ein Unternehmen personenbezogene Daten unerlaubt speichert oder nicht vor Hackern schützt. Der Europäische Gerichtshof hat nun die Voraussetzungen für Schadenersatzforderungen genauer umrissen: Es muss ein konkreter Schaden nachweisbar sein. Diese neue Entwicklung könnte erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen und deren Umgang mit Daten haben.
Die Künstlersozialkasse sorgt bei Selbstständigen in publizistischen und künstlerischen Kreativberufen für die Sozialversicherung. Die Bedingungen sind sehr vorteilhaft. Allerdings müssen Selbstständige mit bestimmten Tätigkeiten um die Aufnahme kämpfen. Eine Tätowiererin und eine Flamenco-Lehrerin waren mit ihren Klagen erfolgreich. Einer freien Hochzeitsrednerin dagegen verwehrte das Bundessozialgericht die Aufnahme. Welche Faktoren sind entscheidend?